MIT DEM WERTRECHNER VON IMMOARCHITEKTEN
„Durch den professionell überarbeiteten Wohnungsgrundriss wurde das versteckte Potential meiner Wohnung erst richtig sichtbar – die Räume wirken nicht nur deutlich großzügiger, sondern die Marktwert-Wahrnehmung hat sich spürbar verbessert.“
Herr H., Eigentümer einer Eigentumswohnung
„Durch die zusätzliche Begutachtung und die anschließende Projektplanung entstand nicht nur eine architektonische Aufwertung – sondern auch eine für mich völlig unerwartet hohe Wertsteigerung meines Grundstücks.“
Herr K., privater Immobilieninvestor
Immobilienbewertung aus über 9 Milliarden Objektinformationen, 10 Millionen Angebotspreisen, 17 Millionen Angebotsmieten und mehr als 2 Millionen Kaufpreisen.
IMMOBILIENWERT ERMITTELN – ONLINE, SCHNELL & KOSTENLOS
Ermitteln Sie jetzt den realistischen Wert Ihrer Immobilie – kostenlos, anonym und in wenigen Minuten. Auf Basis echter Vergleichsdaten und regionaler Markterfahrung erhalten Sie eine nachvollziehbare Preisspanne statt einer bloßen Schätzung.
Wir prüfen alle Potenziale nach den neuesten gesetzlichen Möglichkeiten und ermitteln Ihren optimalen Verkaufspreis:
deutschlandweit, transparent und kostenfrei.
PROFESSIONELLE IMMOBILIENBEWERTUNG:
SO WIRD IHR IMMOBILIENWERT ERMITTELT
ONLINE – SOFORT, KOSTENLOS, SICHER
Mit dem richtigen Online-Tool können Sie Ihren Immobilienwert ermitteln, ohne Termin, ohne Kosten und ohne Vorwissen. In nur wenigen Schritten erhalten Sie eine erste Einschätzung, was Haus oder Wohnung aktuell am Markt wert sind – ideal als Grundlage für Verkauf, Anschlussfinanzierung oder Vermögensplanung.
Immobilienbewertung: online, schnell & kostenlos
Erhalte in wenigen Minuten eine erste, kostenlose Immobilienbewertung für Haus oder Wohnung – anonym und ohne Verpflichtung. Als regionaler Experte werden die Online-Ergebnisse mit echten Verkaufspreisen aus der Praxis abgeglichen, sodass du nicht nur eine Zahl, sondern einen marktnahen, nachvollziehbaren Immobilienwert bekommst.
WARUM DEN IMMOBILIENWERT ERMITTELN?
WARUM DER IMMOBILIENWERT WICHTIG IST
Eine fundierte Immobilienbewertung ist die Basis für alle großen Entscheidungen rund um Ihre Immobilie – ob Verkauf, Kauf, Modernisierung, Erbschaft oder Trennung. Wer den Immobilienwert nicht realistisch einschätzt, riskiert, deutlich unter Wert zu verkaufen oder mit überzogenen Preisvorstellungen potenzielle Käufer sowie kostbare Zeit zu verlieren.
-
Realistische Preisfindung statt Bauchgefühl.
-
Bessere Verhandlungsposition bei Kaufinteressenten und Banken.
-
Transparente Grundlage für Erbauseinandersetzungen oder Scheidungsfolgen.
WIE WIRD DER IMMOBILIENWERT ERMITTELT?
SO FUNKTIONIERT DIE WERTERMITTLUNG IHRER IMMOBILIE
Professionelle Anbieter ermitteln den Immobilienwert in der Regel nach etablierten Verfahren wie Vergleichswert-, Ertragswert- und Sachwertverfahren. Moderne Online-Rechner nutzen umfangreiche Datenbanken mit Vergleichsobjekten und gleichen Ihre Angaben zu Lage, Größe, Baujahr und Zustand mit tausenden ähnlichen Immobilien ab.
-
Vergleichswertverfahren: Orientiert sich an Verkaufspreisen ähnlicher Immobilien in vergleichbarer Lage und eignet sich besonders für Wohnungen und Einfamilienhäuser.
-
Ertragswertverfahren: Stellt die erzielbare Miete und den Ertrag in den Mittelpunkt und wird vor allem bei vermieteten Immobilien und Anlageobjekten genutzt.
-
Sachwertverfahren: Trennt Bodenwert und Gebäudewert und berücksichtigt Baukosten sowie Altersabschläge, z.B. bei individuell ausgestatteten Häusern.
Vergleichswertverfahren – Beispiel ETW
Stellen Sie sich eine Eigentumswohnung mit 80 m² Wohnfläche, Baujahr 1998, gutem Zustand und Balkon vor. Für die Bewertung werden echte Kaufpreise ähnlicher Wohnungen in vergleichbaren Lagen herangezogen, nach Kriterien wie Etage, Ausstattung und Modernisierungsstand gefiltert und zu einem realistischen Quadratmeterpreis verdichtet. Daraus ergibt sich eine Preisspanne, innerhalb derer sich ein marktgerechter Angebotspreis für diese konkrete Wohnung festlegen lässt.
Ertragswertverfahren – Beispiel vermietetes MFH
Bei einem vermieteten Mehrfamilienhaus steht der Ertrag im Vordergrund, also die nachhaltig erzielbare Jahresnettokaltmiete. Von dieser Miete werden typische Bewirtschaftungskosten (Verwaltung, Instandhaltung, Mietausfallwagnis) abgezogen und anschließend mit einem marktüblichen Liegenschaftszinssatz kapitalisiert. So entsteht ein Ertragswert, der zeigt, welchen Preis ein Investor angesichts Risiko, Lage und Mietniveau voraussichtlich zu zahlen bereit ist.
Sachwertverfahren – Beispiel freistehendes EFH
Für ein freistehendes Einfamilienhaus wird zunächst der Bodenwert anhand von Bodenrichtwerten und Lagequalität ermittelt. Anschließend wird der Gebäudewert über fiktive Neubaukosten, Ausstattungsstandard und eine Alterswertminderung berechnet, um den heutigen Substanzwert des Hauses abzubilden. Die Summe aus Boden‑ und Gebäudewert wird zum Sachwert, der bei individuell geprägten Häusern ein wichtiges Korrektiv zum reinen Marktvergleich darstellt.
WAS KOMMT NACH DER ONLINE-WERTERMITTLUNG?
ONLINE IMMOBILIENWERT ERMITTELN - UND DANN?
Die Online-Bewertung ist der erste Schritt: Du weißt nun, in welchem realistischen Wertkorridor sich deine Immobilie aktuell bewegt. Auf dieser Basis kannst du entscheiden, ob ein Verkauf, eine Anschlussfinanzierung oder eine größere Modernisierung zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll ist.
Im nächsten Schritt geht es darum, aus der reinen Zahl eine Strategie zu machen – etwa, welchen Angebotspreis du wählst, wie viel Verhandlungsspielraum sinnvoll ist und welche Unterlagen du für Interessenten oder Banken vorbereiten solltest. Bei besonderen Objekten oder sehr gefragten Lagen empfehlen wir, die Online-Einschätzung mit einer persönlichen Bewertung zu ergänzen, um Zustand, Mikrolage und Ausstattung noch genauer einzupreisen.
BEISPIELE AUS DER PRAXIS
Beispiel 1: Eigentumswohnung (ETW)
Eine gepflegte 3‑Zimmer‑Eigentumswohnung mit ca. 75 m² Wohnfläche, Baujahr 1995, Balkon und Tiefgaragenstellplatz in guter Wohnlage. Die Wohnung ist modernisiert (Bad, Boden, Fenster) und aktuell selbst genutzt.
Auf Basis vergleichbarer Verkaufsfälle in ähnlicher Lage ergibt sich ein realistischer Marktwert in einer Spanne von beispielsweise 230.000 bis 260.000 Euro, abhängig von Mikrolage, Etage und Nachfrage zum Bewertungszeitpunkt.
Beispiel 2: Vermietetes Mehrfamilienhaus (MFH)
Ein voll vermietetes Mehrfamilienhaus mit 8 Wohneinheiten, solider Bausubstanz, durchschnittlicher Ausstattung und stabilen Mieteinnahmen. Die Jahresnettokaltmiete bildet die Grundlage für die Bewertung nach dem Ertragswertverfahren.
Unter Berücksichtigung von Bewirtschaftungskosten, Leerstandsrisiko und einem marktüblichen Liegenschaftszins ergibt sich eine Wertspanne von z.B. 800.000 bis 900.000 Euro, die Anlegern eine attraktive, aber realistische Rendite bietet.
Beispiel 3: Einfamilienhaus (EFH)
Ein freistehendes Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche, Baujahr 1985, moderner Heizung, teilweise saniertem Bad, auf einem eigenen Grundstück mit Garten. Die Lage ist ruhig, aber nicht innerstädtisch.
Für die Bewertung werden Bodenwert, Gebäudesachwert und Vergleichsangebote ähnlicher Häuser herangezogen. Daraus ergibt sich ein marktgerechter Wertkorridor von etwa 420.000 bis 470.000 Euro, je nach Zustand, Modernisierungsgrad und Käufernachfrage.
WAS BEDEUTET "IMMOBILIENWERT ERMITTELN"?
Wer den Immobilienwert ermittelt, sucht den realistischen Preis, zu dem eine Immobilie aktuell am Markt verkauft werden kann – nicht Wunschpreis, sondern erzielbarer Marktpreis. Grundlage sind Lage, Größe, Zustand, Nutzung und die aktuelle Marktsituation, also Angebot und Nachfrage in Ihrer Region.
MARKTWERT, VERKEHRSWERT, BELEIHUNGSWERT –
DIE UNTERSCHIEDE KURZ ERKLÄRT
Der Marktwert beschreibt den Preis, der bei einem Verkauf unter normalen Bedingungen voraussichtlich erzielt werden kann; er orientiert sich direkt am aktuellen Immobilienmarkt. Der Verkehrswert ist der juristisch geprägte Begriff aus dem Baugesetzbuch und meint im Kern dasselbe wie Marktwert. Der Beleihungswert wird von Banken für die Kreditvergabe festgelegt und liegt in der Regel bewusst unter dem Marktwert, weil hier Sicherheitsabschläge eingerechnet werden.
SO ERMITTELN WIR IHREN IMMOBILIENWERT
Eine fundierte Wertermittlung folgt einem klaren, nachvollziehbaren Prozess und verbindet Daten, bewährte Bewertungsverfahren und lokale Marktkenntnis. So erhalten Sie nicht nur eine Zahl, sondern eine begründete Preisspanne mit konkreter Empfehlung für Ihren optimalen Angebotspreis.
DATENAUFNAHME (LAGE, KENNWERTE, BAUJAHR)
Eine fundierte Wertermittlung folgt einem klaren, nachvollziehbaren Prozess und verbindet Daten, bewährte Bewertungsverfahren und lokale Marktkenntnis. So erhalten Sie nicht nur eine Zahl, sondern eine begründete Preisspanne mit konkreter Empfehlung für Ihren optimalen Angebotspreis.
ANALYSE MIT VERGLEICHS-, ERTRAGS- UND SACHWERTVERFAHREN
Anschließend kommt eine Kombination aus Vergleichswert‑, Ertragswert‑ und Sachwertverfahren zum Einsatz, je nach Objektart und Nutzung. Beim Vergleichswert werden ähnliche, kürzlich verkaufte Immobilien herangezogen, beim Ertragswert stehen Mieteinnahmen und Rendite im Fokus, während der Sachwert Bodenwert und Gebäudewert getrennt betrachtet und insbesondere bei individuell geprägten Häusern wichtig ist.
PERSÖNLICHE EXPERTENEINSCHÄTZUNG STATT REINEM ALGORITHMUS
Reine Online‑Rechner stoßen dort an Grenzen, wo individuelle Besonderheiten, Mikro‑Lage oder aktuelle Nachfrage nicht vollständig in Datenbanken abgebildet sind. Eine erfahrene Experteneinschätzung ergänzt die Rechenergebnisse, berücksichtigt Marktdynamik und Käuferverhalten und führt so zu einem Angebotspreis, der sowohl realistisch als auch strategisch klug gewählt ist.
ONLINE BERECHNEN ODER GUTACHTEN - WAS IST SINNVOLL?
Online‑Bewertungen liefern schnell und kostenlos eine erste Orientierung, ersetzen aber nicht in jeder Situation eine ausführliche, vor Ort erstellte Bewertung oder ein rechtssicheres Gutachten. Welche Variante sinnvoll ist, hängt von Ihrem Ziel ab: grobe Marktübersicht, Verkaufsvorbereitung oder rechtliche Auseinandersetzung.
WANN DIE ONLINE-BEWERTUNG AUSREICHT
Für eine erste Preisorientierung vor einem möglichen Verkauf, einer geplanten Modernisierung oder einer groben Vermögensübersicht genügt meist eine solide Online‑Bewertung. Sie zeigt, in welchem Wertkorridor sich Ihre Immobilie voraussichtlich bewegt und hilft, unrealistische Vorstellungen frühzeitig zu vermeiden.
WANN EIN GUTACHTEN ERFORDERLICH IST
(ERBSCHAFT, SCHEIDUNG,FINANZIERUNG)
In rechtlich sensiblen Situationen wie Erbschaft, Scheidung, Zugewinnausgleich oder bei strengen Anforderungen von Banken und Behörden wird häufig ein detailliertes Gutachten verlangt. Dieses basiert auf einer Besichtigung, umfangreicher Dokumentenprüfung und einer ausführlichen Begründung des Verkehrswerts, die vor Gericht und gegenüber Finanzamt oder Kreditinstitut belastbar ist.
TYPISCHE FEHLER BEI DER IMMOBILIENBEWERTUNG
Viele Eigentümer unterschätzen, wie stark kleine Details den Immobilienwert beeinflussen, und verlassen sich auf verkürzte Faustregeln. Die folgenden Fehler führen häufig zu überzogenen oder zu niedrigen Preisvorstellungen – mit direkten Folgen für Verkaufsdauer und Erlös.
-
Portale ungeprüft übernehmen
Wer nur den Wert aus einem allgemeinen Online‑Rechner übernimmt, ignoriert individuelle Besonderheiten, Mikro‑Lage und aktuelle Nachfrage in der eigenen Region. Dein Service gleicht Rechenergebnisse mit echter Marktkenntnis und konkreten Vergleichsfällen ab, um die Zahl auf Plausibilität und Vermarktbarkeit zu prüfen.
-
Modernisierungen überschätzen
Investitionskosten werden oft 1:1 auf den Immobilienwert aufgeschlagen, obwohl Markt und Käufer nicht jeden Euro in gleicher Höhe honorieren. Durch eine differenzierte Betrachtung (Welche Maßnahmen sind marktüblich, welche wirklich wertsteigernd?) zeigt dein Service realistisch, welcher Teil der Modernisierung sich im Preis tatsächlich widerspiegelt.
-
Lageeffekte unterschätzen
Eigentümer orientieren sich gerne an Durchschnittspreisen, ohne Lärm, Aussicht, Etage oder Nahverkehrsanbindung ausreichend zu berücksichtigen. Deine Bewertung bezieht gezielt Mikro‑Lagen ein und nutzt differenzierte Vergleichsdaten, sodass Plus‑ und Minuspunkte der Lage fair eingepreist werden.
-
Mieteinnahmen falsch ansetzen
Bei vermieteten Objekten werden Mieten manchmal schöngerechnet oder nicht nachhaltig eingeschätzt, etwa bei stark über- oder unterdurchschnittlichen Bestandsmieten. Dein Service betrachtet aktuelle Miete, Marktmiete, Leerstandsrisiken und gesetzliche Rahmenbedingungen, um einen tragfähigen Ertragswert zu ermitteln.
Checkliste: Was brauche ich für eine Immobilienbewertung?
Für eine möglichst genaue Immobilienbewertung helfen folgende Unterlagen und Informationen:
-
Exakte Wohn‑ und Nutzfläche (z.B. Wohnflächenberechnung, Grundrisspläne)
-
Baujahr und Angaben zu größeren Modernisierungen (Dach, Fenster, Heizung, Bad, Fassade)
-
Aktueller Energieausweis oder bekannte Energiedaten des Gebäudes
-
Angaben zur Lage: Adresse, Etage, Ausrichtung, Besonderheiten wie Balkon, Garten, Stellplatz
-
Bei vermieteten Objekten: Mietverträge, Höhe der Mieteinnahmen, Nebenkostenstruktur
-
Grundbuchauszug und Informationen zu Belastungen (z.B. Wohnrechte, Nießbrauch, Erbbaurecht)
-
Teilungserklärung und Protokolle der Eigentümerversammlung bei Wohnungseigentum (falls vorhanden)
-
Fotos vom Innen- und Außenbereich, um Zustand und Ausstattung besser einschätzen zu können
FAQ ZU IMMOBILIENWERT ERMITTELN
Wie kann ich den Immobilienwert ermitteln?
Den Immobilienwert kannst du online über einen Immobilienwert-Rechner ermitteln, indem du Basisdaten wie Objektart, Lage, Wohnfläche, Ausstattung und Baujahr eingibst. Aus diesen Angaben wird mit Vergleichsdaten ein erster Marktwert geschätzt.
Wie zuverlässig ist eine Online-Bewertung?
Eine Online-Bewertung liefert eine gute erste Orientierung, ersetzt aber kein vollumfängliches Gutachten. Je genauer deine Angaben sind und je besser die Datenbasis des Rechners, desto genauer liegt der ermittelte Immobilienwert im realistischen Korridor.
Was brauche ich, um meinen Immobilienwert zu ermitteln?
Für eine seriöse Ersteinschätzung solltest du Größe, Baujahr, Modernisierungsstand, Lage und Nutzung der Immobilie kennen. Zusätzliche Infos wie Mieteinnahmen oder besondere Ausstattungsmerkmale verbessern das Ergebnis.
Kostet es etwas, den Immobilienwert online zu ermitteln?
Viele Online-Rechner bieten die Immobilienwert-Ermittlung zunächst kostenlos und unverbindlich an. Häufig kannst du das Ergebnis direkt online einsehen und später entscheiden, ob du eine detailliertere Bewertung oder Beratung wünschst.
Worin unterscheidet sich ein Gutachten vom Online-Rechner?
Ein Online-Rechner ermittelt den Immobilienwert automatisiert auf Basis von Vergleichsdaten und deinen Eingaben. Ein Gutachten berücksichtigt zusätzlich eine Besichtigung, individuelle Besonderheiten, Rechtslage und Marktumfeld und ist deshalb deutlich detaillierter.
Wann sollte ich meinen Immobilienwert ermitteln lassen?
Sinnvoll ist die Wertermittlung vor dem Verkauf, bei Scheidung oder Erbschaft, vor einer Anschlussfinanzierung oder bei größeren Modernisierungsentscheidungen. So triffst du finanzielle Entscheidungen auf Basis eines realistischen Immobilienwerts statt auf Schätzungen.
Wie oft sollte ich meinen Immobilienwert überprüfen lassen?
Sinnvoll ist eine Überprüfung alle paar Jahre oder immer dann, wenn sich wichtige Rahmenbedingungen ändern – etwa Zinsniveau, lokale Marktsituation oder größere Modernisierungen. Spätestens vor Verkauf, Scheidung, Erbschaft oder einer größeren Finanzierungsentscheidung sollte der aktuelle Wert neu bestimmt werden.
Welche Unterlagen helfen für eine genaue Wertermittlung?
Hilfreich sind Grundriss, Wohnflächenberechnung, Baupläne, Teilungserklärung bei Wohnungseigentum, Energieausweis, Modernisierungsnachweise, Mietverträge sowie Grundbuch‑ oder Belastungsangaben. Je vollständiger diese Unterlagen vorliegen, desto genauer und schneller kann der Wert eingegrenzt und gegenüber Käufern oder Banken belegt werden.
Wie beeinflusst die aktuelle Marktsituation meinen Immobilienwert?
Zinsniveau, Kaufkraft und regionale Nachfrage bestimmen, wie viele zahlungskräftige Käufer für Ihre Objektart zur Verfügung stehen und welche Preise durchsetzbar sind.Eine realistische, marktorientierte Preisfindung ist wichtiger denn je, weil Käufer sensibler auf Finanzierungskosten und Objektqualität achten.
Was kostet ein vollwertiges Verkehrswertgutachten?
Die Kosten für ein ausführliches Verkehrswertgutachten variieren je nach Objektart, Wert und Aufwand und bewegen sich meist im mittleren bis höheren dreistelligen Bereich, teils auch darüber. Für viele Entscheidungen reicht jedoch zunächst eine kostenlose Online‑Ersteinschätzung plus fundierte Maklerbewertung, während ein formales Gutachten vor allem bei gerichtlichen oder steuerlichen Themen notwendig wird.
Grundlagen der Immobilienbewertung
Frage: Was ist eine Immobilienbewertung und wozu dient sie?
Antwort: Eine Immobilienbewertung ist die fachliche Ermittlung des marktüblichen Preises einer Immobilie zu einem bestimmten Stichtag. Sie hilft Eigentümern und Käufern, einen realistischen Verkaufspreis oder Kaufpreis festzulegen.
Frage: Worin unterscheidet sich eine Immobilienbewertung vom einfachen „Immobilienwert ermitteln“ online?
Antwort: Eine Online‑Ermittlung liefert eine schnelle, grobe Orientierung auf Basis von Vergleichsdaten. Eine Immobilienbewertung berücksichtigt zusätzlich Objektzustand, Besonderheiten und Unterlagen und fällt dadurch deutlich fundierter aus.
Ablauf und Methoden
Frage: Wie läuft eine professionelle Immobilienbewertung ab?
Antwort: Zunächst werden Lage, Größe, Baujahr und Ausstattungsmerkmale erfasst. Anschließend wird mit geeigneten Verfahren (z.B. Vergleichswert-, Ertragswert- oder Sachwertverfahren) ein marktgerechter Wert berechnet und nachvollziehbar dokumentiert.
Frage: Welche Verfahren kommen bei einer Immobilienbewertung typischerweise zum Einsatz?
Antwort: Je nach Objektart werden vor allem das Vergleichswertverfahren (z.B. für Eigentumswohnungen), das Ertragswertverfahren (für Mietobjekte) und das Sachwertverfahren (für selbstgenutzte Häuser oder Spezialimmobilien) angewendet.
Qualität und Zuverlässigkeit
Frage: Wie zuverlässig ist eine Online-Immobilienbewertung im Vergleich zu einer Bewertung vor Ort?
Antwort: Online-Bewertungen sind als erste Einschätzung sinnvoll, können aber individuelle Merkmale wie Modernisierungen oder Mängel nur begrenzt abbilden. Eine Bewertung vor Ort liefert meist genauere Ergebnisse, weil das Objekt tatsächlich besichtigt wird.
Frage: Welche Unterlagen verbessern die Genauigkeit einer Immobilienbewertung?
Antwort: Grundrisse, Wohnflächenberechnung, Energieausweis, Modernisierungsnachweise, Mietverträge und Teilungserklärung (bei WEG) ermöglichen eine präzisere Einschätzung und reduzieren Unschärfen beim Wert.
Anlässe und Einsatzgebiete
Frage: In welchen Situationen ist eine Immobilienbewertung besonders wichtig?
Antwort: Besonders relevant ist sie bei Verkauf, Kauf, Scheidung, Erbschaft, steuerlichen Fragestellungen und zur Verhandlungsbasis gegenüber Banken oder Miterben.
Frage: Brauche ich für das Finanzamt oder Gericht eine spezielle Immobilienbewertung?
Antwort: Für steuerliche Zwecke oder gerichtliche Auseinandersetzungen wird häufig ein Verkehrswertgutachten eines qualifizierten Sachverständigen verlangt, das formale Anforderungen erfüllt.
Kosten und Anbieterwahl
Frage: Was kostet eine Immobilienbewertung?
Antwort: Eine einfache, online basierte Immobilienbewertung ist oft kostenlos oder kostengünstig. Umfassende Gutachten vor Ort sind dagegen honorarpflichtig, die Kosten richten sich nach Aufwand, Objektart und gegebenenfalls dem Wert der Immobilie.
Frage: Wer darf Immobilienbewertungen durchführen?
Antwort: Je nach Zweck kommen Makler mit Markterfahrung, freie Sachverständige, öffentlich bestellte Gutachter oder Bankgutachter in Frage. Für rechtlich sensible Fälle sind meist zertifizierte oder öffentlich bestellte Sachverständige sinnvoll.
Online-Tool und persönlicher Termin
Frage: Wann reicht eine Online-Immobilienbewertung aus?
Antwort: Für eine erste Preisorientierung vor einem möglichen Verkauf oder zur groben Vermögensübersicht genügt eine Online-Immobilienbewertung in vielen Fällen.
Frage: Wann sollte ich zusätzlich eine Immobilienbewertung vor Ort beauftragen?
Antwort: Bei höheren Streitwerten, komplexen Objekten, starken Abweichungen vom Standard oder wenn der Wert gegenüber Finanzamt, Gericht, Bank oder Miterben belastbar sein muss, ist eine Vor-Ort-Bewertung dringend zu empfehlen.


