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SACHWERTVERFAHREN -
DER IMMOBILIENWERT AUS SICHT VON SUBSTANZ UND BAUKOSTEN

 

Das Sachwertverfahren bewertet Immobilien vorrangig nach ihrer baulichen Substanz und dem Wert des Grundstücks. Es spielt insbesondere bei individuell genutzten Einfamilienhäusern oder besonderen Objekten eine Rolle, bei denen es wenig direkte Vergleichsangebote gibt.​

Eine erste Marktwerteinschätzung können Sie bequem online über unsere Hauptseite „Immobilienwert ermitteln – online, schnell & kostenlos“ anfordern:

 

Wie funktioniert das Sachwertverfahren?

Zunächst wird der Bodenwert ermittelt, häufig auf Basis von Bodenrichtwerten und unter Berücksichtigung der Lagequalität. Anschließend wird der Gebäudesachwert berechnet, der sich aus den fiktiven Herstellungskosten eines vergleichbaren Neubaus abzüglich einer altersbedingten Wertminderung ergibt.​

Die Alterswertminderung berücksichtigt Baujahr, Modernisierungen und den technischen Zustand der Immobilie. Bodenwert und Gebäudesachwert ergeben zusammen den vorläufigen Sachwert, der je nach Marktumfeld noch an die aktuelle Marktlage angepasst werden kann.​

Praxisbeispiel: Freistehendes Einfamilienhaus im Umland

Betrachten wir ein freistehendes Einfamilienhaus im Umland einer größeren Stadt mit eigenem Grundstück, Garten und individueller Ausstattung. Zunächst wird der Bodenwert anhand des Bodenrichtwertes und der Lage im Ort ermittelt.​

Dann werden die fiktiven Neubaukosten für ein vergleichbares Haus berechnet und um eine altersgerechte Wertminderung reduziert, um den aktuellen Gebäudewert zu erhalten. Zusammen mit dem Bodenwert ergibt sich der Sachwert, der bei individuell geprägten Objekten ein wichtiges Korrektiv zum Vergleichs- oder Ertragswert darstellt.

Wenn Sie den Sachwert Ihrer Immobilie kennen möchten, starten Sie mit unserer kostenlosen Online-Werteinschätzung und lassen Sie anschließend bei Bedarf eine detaillierte Sachwertanalyse erstellen:

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